Lungenkrebs – Update


Ich habe ja hier schon erzählt, dass meine Nachbarin an Lungenkrebs erkrankt ist / diagnostiziert  wurde.

Weil sie noch keine Metastasen gefunden hatten, wollte sie sich auf eine Chemotherapie einlassen. Sie hat jetzt vier Behandlungen hinter sich und es geht ihr derartig dreckig, dass sie – wie angekündigt – die Therapie abbricht. Die gängige Prognose bei Lungenkrebs ohne Therapie ist ca. 0,x Jahre. Mit Therapie sind es vielleicht 2 · 0,x Jahre. x < 5

Nur um vielleicht ein halbes bis drei viertel Jahr länger zu leben tu’ ich mir das nicht länger an.

Ich vermute, wenn es ihr wieder besser geht, weil die “Nebenwirkungen” der Chemo nachlassen, wird sie erst mal in Urlaub fahren / fliegen / whatever. Und danach wird halt – irgendwann, hoffentlich mit angemessener palliativer Unterstützung – “gestorben”. Wenn es nicht so ein negativ besetzter Begriff wäre, würde ich sagen, sie ist lebensmüde. Und ich hoffe, es wird ihr so geholfen, wie SIE das möchte, nicht wie irgendwelche Kleriker oder Ärzte sich das händereibend vorstellen.

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Rihanna NACKT! – Mormonen-Porno!


Ja, NACKT. Ja, DIE Rihanna.

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Die “Fusions-Konstante” hat sich geändert!


Die Kernfusions-Konstante

Seit den 1950-ern heißt es:

In ca. 30 bis 40 Jahren beherrschen wir die Kernfusion und haben damit alle unsere Energie-Sorgen vom Tisch.

Diese Zeitspanne wird manchmal scherzhaft als “Fusions-Konstante” bezeichnet. Bis vor kurzem war das auch immer noch so – Kernfusion haben wir bestenfalls ca. 2040/50, wenn mit ITER alles glatt läuft, heißt es. Frühestens 2080 lässt sich mit dieser Technik der dann ca. 100 T-kWh (Tera-Kilowattstunden, 1 T-kWh = 1 Mio. GWh) pro Jahr betragende globale Energiebedarf decken.

Jetzt hat sich das meines Erachtens geändert.

ITER / Tokamak

Das multinationale Projekt ITER baut nach dem 1952 von Andrei Sacharow und Igor Tamm in Moskau entwickelten Konzept des Tokamak und nach einigen (Dutzend) kleineren, nach diesem Prinzip gebauten Reaktoren, den größten bisher gebauten Fusions-Reaktor. Ob der dauerhaft mehr Energie wird produzieren können, als er verbraucht ist meiner Kenntnis nach noch durchaus fraglich. Fakt ist wohl, dass es prinzip-bedingt nicht kleiner geht, wenn man Energie “ernten” will. Und das ist ein Problem. ITER sieht so aus, wenn er mal fertig ist:

Menschlein im ITER-Reaktor (rot eingekaschtelt). (c) aus dem Bild ersichtlich.

Das Teil ist einfach viel zu kompliziert, groß und teuer. Und das Plasma ist inhärent instabil, d.h. es ist sehr “gefühlig” was die Form des Magnetfeldes und seine eigenen Strömungseigenschaften angeht. Natürlich ist ITER nicht instabil im Sinne von “kann in die Luft fliegen”.

Aber es geht auch anders. Nämlich einfacher, kleiner und wesentlich billiger. Und stabil.

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Anmachsprüche


Aus der beliebten Reihe:

… die nur unter recht speziellen Umständen auch beim Gegenüber gut ankommen, auch wenn man sie selbst gerade unglaublich witzig findet:

Du bist soo hübsch, wenn ich einen sitzen habe!!°
(frei nach “Drunk In The Morning”, von wem-auch-immer, Quelle: SWR 3)

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Lungenkrebs


Nein, nicht ich. Noch nicht. Ich bin da aber realistisch. Es würde mich nicht überraschen, wenn es auch mich noch zu Lebzeiten erwischt …

Eine Bekannte (73) meiner Mum (70) hat ihr jetzt erzählt, dass sie Lungenkrebs hat. Schluck. Sie, die Bekannte, muss total ruhig und gefasst gewesen sein. “Ich habe mein Leben gehabt, ich bin alt genug” und so. Sie will eine Chemotherapie (6 Behandlungen) ausprobieren, weil die Prognose recht positiv ist. Noch keine Metastasen. Wenn die nicht wirklich hilft oder die Nebenwirkungen nicht auszuhalten sind, “wird halt gestorben, da habe ich keine Angst vor”. Es ist aber nicht so, dass sie keine Lust mehr auf Leben hat. Sie hat sich nur damit abgefunden, dass, wenn es nicht mehr geht, es halt zuende ist. Ganz einfach.

Wow!

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Bescheuert im Straßenverkehr – die X-te


Auf der Heimfahrt (92 km, satte 2,5 Stunden) heute Mittag (Freitag, 12:30) von einem Kunden sind mir gleich mehrfache Bescheuertheiten aufgefallen:

  1. >15 km Stau auf der A3, rechte Spur gesperrt. Wegen Baumfällarbeiten! Wir mitten drin.
    Wer kommt eigentlich auf die bescheuerte Idee, Freitag ab Mittags die A3 irgendwo zwischen Oberhausen und Köln um eine Spur zu beschneiden?
    Das “erstaunlichste” war, dass sich dann rausstellt, dass da gar keiner mehr Arbeitet; es ist ja schließlich schon Freitag Mittag nach Zwölf.
    Kosten: 20 min.
  2. Das Navi rät uns, die A3 zu verlassen und (wie sich später erst rausstellt) mitten durch Leverkusen auf die B8 zu lotsen.
    Ankunftszeit: die gleiche wie durch den Stau. bzw. 5 min. später.
  3. Wir (bzw. der Fahrer) machen (auf meinen Vorschlag hin) den Fehler, dem vorgeschlagenen Umweg zu folgen.
    Immerhin ist es besser, mal Leverkusen gesehen zu haben, als 20 Minuten im Stau zu stehen.
    Findet auch der fahrende Kollege und verlässt die Autobahn, nur um prompt in den Stau durch Leverkusen zu geraten.
  4. Irgendwann will das Navi wieder auf die A3, wir atmen auf. Allerdings will es uns Richtung Norden (statt Frankfurt) lotsen.
  5. Wir (bdF) machen das zweite Mal den Fehler, auf das Navi zu hören – mir schwant Schlimmes, denn genau DIESES Navi hat es schonmal geschafft, uns 2 Mal durch die gleiche Scheisse zu lotsen, nur woanders:
    Stau -> Umweg mit Stau -> zurück auf Autobahn in die falsche Richtung, wo dann AUCH Stau war -> nochmal über den gleichen Umweg -> Repeat …

Manchmal könnte man schier verzweifeln. Und wenn dann auch noch im Radio pseudo-lustige Sketches gesendet werden, denke ich mir: jemand muss gestern einige Tonnen OwieDumm in’s Trinkwasser gekippt haben. Und darüber, wie bescheuert sich die meisten Leute auf der Bahn verhalten, habe ich mich noch gar nicht aufgeregt!

Manchmal macht das Leben echt keinen Spaß …

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Pferdefleisch


Hmm. Lecker. Als rheinischer Sauerbraten. Aber nicht so, wie es gerade aktuell geschieht.

Ich habe mir gleich am Anfang folgendes gedacht, als zuerst in England rauskam, dass Pferdefleisch und so weiter in Tiefkühl-Fertig-Lasagne oder -Burger war:

  1. das wird auch in Rest-Europa so sein.
  2. es wird irgendwas mit dem Fleisch faul sein; niemand verkauft ohne Not Pferde- als Rindfleisch.

Bisher sind ja nur 1 und 2 eingetreten (haha – ich habe natürlich leicht vorhersagen bei Sachen, die schon passiert sind), aber ich wage jetzt mal eine Vorhersage, die wirklich die Zukunft betrifft:

Auch das deutsche Pferderindfleisch wird medikamentös sein.

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